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Nimble Storage System für die Bibliotheksrecherche Uni Tübingen

Schnelle Bibilotheksrecherche für 300.000 Nutzer erfordert besonders hohe I/O-Leistung. Über den Partner EUROstor hat die Uni Tübingen ein Nimble Storage System für ein neues Bibliothekssystem installiert.

Der Auftrag

Die produktiven Datenbanken belegen 1,6 TByte. Auf diese wird im Wesentlichen über Instanzen der relationalen Datenbank PostgreSQL zugegriffen. Tagsüber werden die I/O-Lasten durch Lesevorgänge dominiert, nachts finden in großem Umfang Backups, Datenbankupdates und andere schreibintensive Vorgänge statt.

Für den unterbrechungsfreien Betrieb ist es wesentlich, dass diese Arbeiten innerhalb vorgegebener, enger Zeitfenster beendet werden. Die Herausforderung liegt darin, dass sehr viele I/O-Operationen in kurzer Zeit abgearbeitet werden müssen.

Im Jahr 2009 erhielt das Berliner Unternehmen aStec den Zuschlag für den Aufbau des Bibliothekssystems aDIS|BMS mit einer landesweiten Lizenz, die für alle Hochschulen und die zwei Landesbibliotheken in Baden-Württemberg gilt. Seit 2010 wurden nun sukzessive die alten Systeme der teilnehmenden Bibliotheken der Universitäten Freiburg, Hohenheim, Stuttgart, Tübingen und Ulm auf das neue System umgestellt.

Darüber hinaus greifen mehr als 40 weitere Hochschulbibliotheken auf die Dienstleistungen zu, ebenso die badische und württembergische Landesbibliothek.

Unsere Lösung

Bevor es zur Entscheidung für das Nimble System kam, wurden diverse Alternativen getestet. Diese Tests konnten aber die Anforderungen aus verschiedensten Gründen nicht erfüllen. Der erste Kontakt zu Nimble Storage kam 2013 über den langjährigen guten persönlichen Kontakt zwischen dem ZDV und der EUROstor, Partner von Nimble Storage, zustande.

„Die Zusammenarbeit besteht bereits seit mehr als zehn Jahren und ist seitdem auf einer vertrauensvollen Ebene weiter gewachsen. Als erster Impulsgeber konnten wir die Verantwortlichen bei der Universität Tübingen davon überzeugen, sich einmal mit den Mitarbeitern von Nimble Storage, Thilo Süßmuth und Pierre Flammer, an einen Tisch zu setzen. Im weiteren Verlauf haben wir dann auch die Teststellung begleitet und umfangreiche Gespräche geführt“, fasst Franz Bochtler, Geschäftsführer bei EUROstor, zusammen.

Im März 2013 erfolgte dann die vorab durchgesprochene Teststellung. Beim Austesten konnten vor allem die erreichten IOPS-Zahlen beeindrucken.

„In den durchgeführten Tests konnten wir die von Nimble angesetzten Leistungswerte bestätigen. Die durchschnittliche RandomRead-IOPS-Rate war bei 26.000 (ca. 1.100 pro Prozess). Der Spitzenwert lag bei 33.935 IOPS. Die RandomWrite-IOPS haben sich bei 15.000 eingependelt. Um diese Werte aus der Nimble Storage-Lösung heraus zu kitzeln, wurden zwei FIO-Jobs in zwei VMs parallel gestartet. Jeder FIO-Job lief mit zwölf Threads und einer IO-Tiefe von acht“, erklärt René Lange die Testergebnisse.

Kundenstimme

„Nach der Umstellung waren alle beteiligten IT-Teams sehr zufrieden, obwohl es bei der Integration der Datenbank kleinere Schwierigkeiten gab, die sich aber nach dem Austausch des Betriebssystems auflösten. „Wir sind auch sehr zufrieden mit dem Support von Nimble Storage, der uns pro-aktiv über Vorkommnisse informiert und auch im 24/7 Rhythmus zu unserer Verfügung steht“ fasst Dr. Werner Dilling zusammen.

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2018-02-13T13:31:31+00:00