ES-8700 JDSS Metro-Cluster

ES-8700 Shared Storage Metro-Cluster

ES-8700 JDSS Cluster bieten mit ihrem ZFS Filesystem besonders hohe Datenintegrität. Als Shared Storage Lösung war dies bisher an einen Standort gebunden. Mit der neuen Metro-Cluster Version ist diese Beschränkung aufgehoben: Die Festplatten werden über Fibre Channel auf zwei Standorte verteilt und dann paarweise gespiegelt. So ist auch bei Ausfall eines kompletten Standorts die Datenverfügbarkeit weiter gewährleistet.

Die Distanz zwischen den beiden Seiten des Metro-Clusters ist nur durch die Fibre Channel und Netzwerk-Beschränkungen limitiert. So lassen sich problemlos auch Longrange Distanzen überbrücken. Als Verkabelung zwischen den Standorten reichen zwei 1 Gbit Netzwerkverbindungen für die Kommunikation der beiden Clusterknoten untereinander, sowie zwei Fibre Channel Verbindungen, die beide Knoten mit den jeweils gegenüberliegenden JBODs verbinden. In dieser Konfiguration kann jederzeit ein einzelner Knoten – beispielsweise für Wartungsarbeiten – heruntergefahren werden, ohne dass die Plattenspiegel brechen.

Der Cluster unterstützt sowohl iSCSI als auch NFS und CIFS Anbindung.

Zusätzlich lassen sich die Daten auch über eine Netzwerkverbindung asynchron an einen dritten Standort replizieren. Auf der anderen Seite ist dann nur ein einzelnes ES-8700 JovianDSS System erforderlich.

ES-8700 Jovian Cluster können auch hpyerconverged installiert werden, wobei die Storage-Software selbst als virtuelle Maschine installiert wird. 

Der ES-8700JDSS Metro-Cluster wurde in den Labors von Open-E zertifiziert.

 

Features

Cluster Knoten:

  • Server mit Intel Single Socket Xeon E5 v4 Prozessor (optional Dual Socket Systeme verfügbar)
  • 32 GB DDR4 Arbeitsspeicher, optional bis 512 GB
  • 2 x 1 Gbit RJ45 (opt. SFP) für die Verbindung der Knoten
  • 2 x 10 Gbit Ethernet für Clients (optional  mehr, auch 25 und 40 Gbit)
  • 16 Gbit FC HBAs für FC JBOD Anbindung
  • Hardware-Management über IPMI Port


    Shared Storage FC JBOD:

    • 24 3.5" Slots, 4 HE (alternativ: 12, 16 x 3.5", 24 x 2.5")
    • für SAS/Nearline Disks, SSD, 16 Gbit FC zu den Knoten
    • Management über Web GUI, Email Notification


      Open-E JovianDSS active/active Cluster Software:

      • ZFS Filesystem auf Linux-Kernel für maximale Datenintegrität und Schutz vor „Stealth Errors“ durch Check-Summen-Prüfung und Disk-Scrubbing
      • Plattenredundanz durch Mirror, raidz, raidz2, raidz3 (entspricht RAID 1, 5, 6 und dreifacher Parity)
      • SSDs zur I/O-Beschleunigung beim Schreiben (Write Log „ZIL“) und Read Cache („L2ARC“)
      • praktisch unbegrenzte Snapshots
      • und Clones ohne Performanceverlust
      • iSCSI, NFS und CIFS Volumes
      • Thin- und Over-Provisioning für optimale Nutzung der Festplattenkapazität
      • LZ4 Datenkompression und inline Deduplikation zur Reduzierung des Platzbedarfs
      • asynchrone Replikation auf remote System durch Offsite Data Protection Service (ODPS)
      • intuitive Web-GUI für einfaches Management
      • Server Management: IPMI 2.0 mit KVM Support
      • 1 Jahr Open-E Standard Service (E-Mail und Telefon), optional erweiterte Open-E Services

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      Weitere Information zur Jovian DSS Software auf der Open-E Homepage.